Mainz 1997 – wissenschaftliches Programm
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P: Plasmaphysik
P 19: Plasmadiagnostik III
P 19.2: Vortrag
Mittwoch, 5. März 1997, 16:30–16:45, P 11
Vektortomographie an Fusionsplasmen unter Benutzung des Hamilton Formalismus — •G. Fuchs1 and V. Pickalov2 — 1Institut f"ur Plasmaphysik–Ass–Euratom Forschungszentrum J"ulich — 2Institut für Theoretische und Angewandte Mechanik, Novosibirsk, Rußland
Es wird eine Verbindung hergestellt zwischen dem Hamilton Formalismus, mit
dem der Plasma–Einschluß beschrieben werden kann, und der Tomographie
d.h. Inversion von linenintegrierten Daten, im Blick auf Fusionsplasmen.
Es wird gezeigt, daß hierbei kein großer Unterschied zwischen Skalar– und
Vetor–Tomographie besteht, zumindest wenn Erhaltungsgr"oßen oder
Symmetrien vorhanden sind.
Sind die Meßdaten nicht vollständig – z.B. es ist nur eine Kamera oder
Beobachtungsrichtung vorhanden – so können Nebenbedingungen gesetzt
werden. Dies geschieht mit einem Variationsverfahren. Auf diese Weise
läßt sich gleichzeitig die Bedingung für ein Gleichgewicht des Plasmas
erfüllen.
Der Sachverhalt wird am Beispiel der Inversion des Faraday Drehwinkels zur
Bestimmung der Ψ Funktion behandelt.