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Regensburg 1998 – scientific programme

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TT: Tiefe Temperaturen

TT 8: Josephson-Kontakte

TT 8.6: Talk

Tuesday, March 24, 1998, 11:45–12:00, H 20

Kopplung zwischen Phononen und intrinsischen Josephson–Oszillationen — •C. Helm1, C. Preis1, J. Keller1, K. Schlenga2, R. Kleiner2 und P. Müller21Institut für Theoretische Physik, Universität Regensburg, D-93040 Regensburg — 2Physikalisches Institut III, Universität Erlangen, D-91058 Erlangen

Experimentelle Messungen1 der Strom–Spannungs–Charakteristik intrinsischer Josephson–Kontakte an Bi2Sr2CaCu2O8+δ Einkristallen und Tl2Ba2Ca2Cu3O10+δ Dünnfilmen zeigen ausgeprägte peakartige Strukturen im Subgap–Bereich bei einigen THz. Die Spannungslage dieser Strukturen ist unabhängig von Probengeometrie, Temperatur (bis 0.6 Tc) und Magnetfeldern (bis 3 Tesla).

Im Rahmen eines erweiterten RSJ–Modells erklären wir diese Strukturen durch Ankopplung der Josephson-Oszillationen an infrarotaktive optische Gitterschwingungen2 in Richtung der c–Achse, die lokal in resistiven Schichten angeregt werden. Die Ionenschwingungen erzeugen über ihren Beitrag zur Dielektrizitätskonstante Resonanzen im Verschiebungsstrom jD∼ є(ω)Ė. Dieses Modell führt zu sehr guter Übereinstimmung mit den experimentellen Daten. Zusätzlich wird nun eine Dispersion der Phononen berücksichtigt, was zu einem Energietransfer zwischen benachbarten Kontakten führt. Der Einfluss dieser Kopplung auf die Josephson-Oszillation und die Strom–Spannungs–Charakteristik wird diskutiert.

[1] K. Schlenga et al., Phys. Rev. Lett. 76(26), 4943 (1996)

[2] C. Helm et al., Phys. Rev. Lett. 79(4), 737 (1997)

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