Hamburg 2001 – scientific programme
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TT: Tiefe Temperaturen
TT 6: Postersitzung I: Josephsonkontakte und SQUIDs, Supraleitung: Theorie, Korrelierte Elektronen, Niederdimensionale Systeme, Magnetotransport, Quantenhalleffekt, Kohlenstoff-Nanoröhrchen, Quantenflüssigkeiten
TT 6.8: Poster
Monday, March 26, 2001, 14:30–17:00, Rang S\ 3
Intrinsische Josephson-Kontakte im Ferninfrarot-Bereich — •S. Rother1, Y. Koval1, P. Müller1, R. Kleiner2, Y. Kasai3 und K. Nakajima4 — 1Physikalisches Institut III, Universität Erlangen-Nürnberg — 2Lehrstuhl für Experimentalphysik II, Universität Tübingen — 3Electrotechnical Laboratory, Ibaraki, Japan — 4Research Institute of Electrical Communication, Tohoku University, Japan
Intrinsische Josephson-Kontakte sind aufgrund ihrer hohen charakteristischen Frequenz von bis zu 10 THz vielversprechend für Anwendungen bei ultrahohen Frequenzen. Wir untersuchen die Dynamik dieser Kontakte in elektromagnetischen Feldern im Ferninfrarotbereich zwischen 584 GHz und 2.5 THz. Es wurden Mesas auf Bi2Sr2CaCu2O8+x Einkristallen und Tl2Ba2CaCu2O8+x Dünnfilmen mittels einer Kombination aus Elektronenstrahllithographie und Ionenätzen hergestellt. Die Zuleitungen wurden als Bow-tie- bzw. Dipol-Antennen strukturiert. Shapiro-Stufen konnten bis zu einer Maximalfrequenz von 2.5 THz gemessen werden. In diesem Beitrag soll diskutiert werden, wie die in die Kontakte eingekoppelte Leistung erheblich gesteigert werden kann. Aufgrund des geringen Abstands der supraleitenden Ebenen von 1.2 nm hängt die Impedanz dieser Systeme stark von deren effektiver Kapazität ab. Durch Erniedrigung der lateralen Mesa-Abmessungen und Erhöhung der Anzahl resistiver Kontakte kann die Impedanzanpassung und somit die Strahlungseinkopplung verbessert werden.