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Osnabrück 2002 – wissenschaftliches Programm

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Q: Quantenoptik

Q 301: Poster: Fallen, Kühlung, Teilchenoptik

Q 301.20: Poster

Mittwoch, 6. März 2002, 11:00–13:00, Schloss

Sagnac-Interferometrie mit ultrakalten Atomen — •Christian Jentsch, Simon Chelkowski, Ernst M. Rasel und Wolfgang Ertmer — Institut für Quantenoptik, Universität Hannover, Welfengarten 1, 30167 Hannover.

Beeindruckende Sensitivitäten, z.B. bei der Messung von Beschleunigungen [1] oder Rotationen [2], haben Materiewelleninterferometer zu wichtigen Werkzeugen der fundamentalen Physik und Metrologie gemacht. Das Projekt CASI (Cold Atom Sagnac Interferometer) zielt darauf ab, Sagnac-Interferometrie höchster Auflösung zu verwirklichen. Die Verwendung kalter Atome, die mit optischen Raman-Übergängen kohärent aufgeteilt und rekombiniert werden, erlaubt es, diesen Sensor so kompakt zu gestalten, dass er transportabel ist bzw. auf einem Satelliten verwendet werden könnte [3]. CASI soll mit zwei Quellen für ultrakaltes Rubidium betrieben werden, die die Atome in entgegengesetzter Richtung emittieren, um Rotationen von Beschleunigungen zu unterscheiden. Wir präsentieren das Konzept und die Parameter unseres zukünftigen Interferometers, sein modulares Design und den aktuellen Stand der Realisierung unserer 2-stufigen Rubidium-Quellen. Die Flexibilität des Aufbaus erlaubt es, die Sensitivität des Interferometers zu verändern. Bei einer longitudinalen Geschwindigkeit der Atome von 3 m/s ergibt sich z.B. eine Sensitivität von 2 × 10−9  rad/s/ √ Hz .

[1] A. Peters, K.Y. Chung, and S. Chu, Metrologia 38, 25 (2001)

[2] T.L. Gustavson, A. Landragin, and M.A. Kasevich, Class. Quantum Grav. 17, 2385 (2000)

[3] HYPER, Assessment study report, ESA-SCI(2000)10

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