Dresden 2003 – wissenschaftliches Programm
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HL: Halbleiterphysik
HL 49: Poster II
HL 49.50: Poster
Donnerstag, 27. März 2003, 16:30–19:00, HSZ/P2
Orts- und zeitaufgelöste Untersuchungen zur Speicherung von Ladungsträgern in lateral modulierten Quantentöpfen — •Andreas Gärtner1, J. Krauß1, D. Schuh2, M. Bichler2, A. Wixforth3, D. Driscoll4, M. Hanson4 und J. P. Kotthaus1 — 1CeNS und Sektion Physik der LMU, München — 2Walter Schottky Institut, TU München — 3Universität Augsburg — 4UCSB, Santa Barbara, USA
Die Experimente zur Speicherung photonischer Signale [1] werden an AlGaAs-Quantentopfstrukturen mit interdigitalen Metallelektroden durchgeführt, die eine Modulation des elektrostatischen Potentials in der Ebene des Quantentopfes ermöglichen. Durch Potentialgradienten werden optisch generierte Elektron-Loch-Paare getrennt und die Ladungsträger werden in den durch die Spannung induzierten Potentialmulden unterhalb der entsprechenden Elektroden in der Quantentopfebene gespeichert. Nach Abschalten der Potentialmodulation können die nun freien Ladungsträger strahlend rekombinieren (Auslesevorgang). Bei eindimensionaler Potentialmodulation konnte die Dynamik räumlicher Umverteilung der Ladungsträger über zeit- und ortsauflösende Lumineszenzmessungen untersucht werden [2]. Im Falle zweidimensionaler Potentialmodulation, die durch eine zusätzliche SiO2-Struktur erzeugt wird, findet die Speicherung lokal statt, so daß sich bildgebende photonische Speicher realisieren lassen.
[1] S. Zimmermann et. al., Science 283, 1292 (1999)
[2] J. Krauß et. al., Phys. Rev. Lett. 88, 036803 (2002)