Tübingen 2003 – wissenschaftliches Programm
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HK: Physik der Hadronen und Kerne
HK 18: Instrumentation und Anwendungen II
HK 18.2: Vortrag
Dienstag, 18. März 2003, 15:45–16:00, C
Das COMPASS Datennahmesystem [*] — •B. Grube1, J. Friedrich1, I. Konorov1, R. Kuhn1, S. Paul1, L. Schmitt1, H. Fischer2, A. Grünemaier2, F.-H. Heinsius2, K. Königsmann2 und T. Schmidt2 — 1TU München, Physik-Department E18, Garching — 2Albert-Ludwigs-Universität, Physikalisches Institut, Freiburg
COMPASS ist ein Fixed Target Experiment am CERN SPS, das aufgrund der physikalischen Zielsetzungen mit hohen Trigger- und Datenraten betrieben wird. Dies erfordert ein besonders leistungsfähiges Datennahmesystem. Für die Detektorauslese und den Transport der Daten zu den Zwichenspeichern und Prozessoren mit 200 MByte/s setzt COMPASS zum größten Teil selbstentwickelte Elektronikkomponenten ein, die auf Field Programmable Gate Arrays (FPGAs) für die Datenverarbeitung und Lichtleitern für die Übertragung basieren. Als Datennahme-Software kommt DATE, eine Entwicklung der ALICE Kollaboration am CERN, zum Einsatz. Dieses System läuft verteilt auf einem Rechnerverbund, der durch Parallelisierung auch bei sehr hohen Datendurchsätzen den Einsatz von Standard-PC-Komponenten erlaubt. Während des 2002 Runs wurden 270 TByte Daten aufgezeichnet.
Im Vortrag werden das Datennahmesystem und die Ergebnisse aus dem letzten COMPASS Run präsentiert. Außerdem wird der derzeitig in Entwicklung befindliche Online-Filter (Software Trigger) vorgestellt und ein Ausblick auf die weitere Entwicklung des Systems gegeben.
[*] Dieses Projekt wird unterstützt vom BMBF und vom Maier-Leibnitz-Labor, Garching