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Hannover 2013 – scientific programme

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A: Fachverband Atomphysik

A 10: Precision spectroscopy of atoms and ions II (with Q)

A 10.2: Talk

Monday, March 18, 2013, 16:45–17:00, F 428

Hochspannungsmessung mittels kollinearer Laserspektroskopie — •Elisa Will1, Nadja Frömmgen1, Christopher Geppert1,2,3, Christian Gorges1, Michael Hammen1,3, Simon Kaufmann1, Andreas Krieger1,2,3, Wilfried Nörtershäuser1,2,3 und die TRIGA-SPEC-Kollaboration11Institut für Kernchemie Mainz — 2Helmholtz-Institut Mainz — 3TU Darmstadt

Bereits im Jahr 1982 wurde experimentell demonstriert, dass es möglich ist, aus der Dopplerverschiebung der Resonanzlinien schneller Atome oder Ionen in der kollinearen Laserspektroskopie, die Hochspannung zu bestimmen, mit der die Ionen zuvor beschleunigt wurden [1]. Dies stellt eine Alternative zur elektronischen Messung mittels Spannungsteilern dar. Der letzte Versuch, die Genauigkeit der Methode zu steigern, erfolgte im Jahr 2004. Dabei konnten Hochspannungen im Bereich von -20 kV bis -50 kV mit einer relativen Genauigkeit von etwa 10−4 gemessen werden [2]. Die präzise Messung von Hochspannungen ist von generellem Interesse für die Metrologie, aber auch für verschiedene Experimente der aktuellen Grundlagenforschung, beispielsweise für das KATRIN-Experiment, welches eine relative Genauigkeit in der Hochspannungsmessung von 10−6 erfordert [3]. Aktuell werden Tests zur Erhöhung der Genauigkeit der kollinearen Methode am TRIGA-LASER-Experiment in Mainz durchgeführt. Erste Ergebnisse werden vorgestellt.

[1] O. Poulsen, Nucl. Instr. and Meth. 202 (1982), 503-509

[2] S. Götte et al., Rev. Sci. Instrum. 75 (2004) 1039-1050

[3] T. Thümmler, New J. Phys. 11 (2009) 103007

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